Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
"Ich muss gestehen, dieser Ort hat alle meine Erwartungen bei weitem übertroffen“ schrieb ein Ludwigslust-Besucher vor über 200 Jahren. Das einzigartige Ensemble aus Schloss, Park und Stadtanlage hat seit diesen Zeiten nicht einen Funken seines Reizes eingebüßt. Im Gegenteil: nach aufwendiger Restaurierung des Schlossparks und des östlichen Schlossflügels entfaltet sich Ludwigslust in neuem Glanz. Am 30. Mai 2026 werden endlich auch der Westflügel und die Festsäle im Schloss Ludwigslust wiedereröffnet! Der restaurierte Westflügel wird dann auf drei Etagen und in insgesamt 25 Ausstellungsräumen, ausgestattet mit historischen Interieurs, hochwertigen Gemälden und seidenen Wandbespannungen, das Leben der Damen am Hofe greifbar machen. Quelle:www.mv-schloesser.de/ludwigslust
Willkommen auf Schloss Ludwigslust
Wasserspiele
Bereits der Empfang vor dem Schloss bietet mit der Kaskade eine besondere Sehenswürdigkeit. Das mächtige Rauschen, das Spiegeln der Wasseroberflächen in Verbindung mit den altehrwürdigen Flussgöttern der Stör und der Rögnitz schlägt die Besucher unvermittelt in ihren Bann. Es ist schwer vorstellbar, aber das Wasser, aus dem sich die Kaskade und viele weitere Wasserspiele im Park speisen, kam früher in dieser Gegend gar nicht vor. Erst durch den aufwendigen Bau eines 28 Kilometer langen Kanals wurden die Ludwigsluster Wasserkünste möglich gemacht. Diese Ingenieursleistung des 18. Jahrhunderts demonstriert den Willen und die Fähigkeit, diesen Ort kunstvoll zu verwandeln.
Ludwigs-Lust
Begonnen hatte einst alles mit einem kleinen Jagdschloss, das 1735 an dem zu diesem Zeitpunkt noch Klenow benannten Ort vollendet worden war. Das Jagdschloss wurde im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weiter ausgebaut und Herzog Christian Ludwig II. gab seinem Kleinod den Namen „Ludewigs-Lust“. Sein Sohn und Nachfolger Friedrich beschloss, sich aus der Residenzstadt Schwerin hierher zurückzuziehen. Das Werk, das sein Vater begonnen hatte, führte er zur Vollendung und schuf sich dabei ein ihm eigenes Wunderreich. Er ließ nicht nur die Hofkirche bauen, die zugehörige Siedlung anlegen und den Garten erweitern, sondern auch zwischen 1772 und 1776 ein gänzlich neues Schloss mit seiner kostbaren Sandsteinfassade errichten, dessen Formen auf die Entwürfe des französischen Stararchitekten Jean Laurent Le Geay zurückgehen. So präsentiert sich Ludwigslust heute als ein spektakuläres und geschlossenes Architekturensemble. Die Einbettung des Schlosses in die beeindruckende Umgebung, mit den Blickachsen über die Kaskade hin zur Hofkirche, zur Stadt und auf der Gartenseite in die gestaltete Natur, vervollständigt seine einmalige Wirkung. Dieses faszinierende Zusammenspiel lädt den Besucher von Ludwigslust nicht nur zur Besichtigung des Hauses, sondern auch zu Spaziergängen im Schlosspark ein. Dieser ist ein Gartenkunstwerk im Stil eines englischen Landschaftsparks, dessen barocke Alleen, Kanäle und Wasserkünste bis heute erhalten sind. Mit der Eröffnung des Westflügels am 30.Mai 2026 wird Schloss Ludwigslust erstmals vollständig museal und in einem durchgehenden Rundgang erfahrbar sein. 25 weitere Räume mit über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche beeindrucken dann mit originalgetreu wiederhergestellten Wandtapeten, Kronleuchtern und Vorhängen. In der Beletage ist erstmals neben dem Appartement des regierenden Herzogs im Ostflügel auch das Damenappartement der Herzogin im Westflügel zugänglich. Im zweiten Obergeschoss wurde zudem das Appartement der preußischen Prinzessin Alexandrine wieder hergestellt.
Ergänzt werden die historischen Wohnräume von einer modernen, multimedialen Ausstellung im Erdgeschoss des Westflügels. In sechs thematisch gegliederten Räumen wird hier anschaulich und informativ die Geschichte der Stadt Ludwigslust, des Schlosses und seiner Bewohner erzählt
Herzogliche Pracht
Nach aufwendiger fünfjähriger Restaurierung des östlichen Schlossflügels, die unter anderem aus dem ELER-Förderfond der europäischen Union finanziert werden konnte, wird in 18 neu konzipierten Räumen die höfische Welt des ausgehenden 18. Jahrhunderts lebendig. Herzstück des Schlosses ist der Goldene Saal. Monumentale korinthische Säulen, reich geschmückte Spiegel, kostbare Kristalllüster und der restaurierte Parkettfußboden lassen den Anspruch des Bauherrn erkennen und entführen in vergangene Zeiten prunkvoller Bälle und festlicher Konzerte. Besonders beeindruckt auch die Gemäldegalerie. Hier sind eine Fülle von Gemälden, u.a. von Frans Snyders, Bernardo Bellotto und Johann Dietrich Findorff zu sehen. Durch die Entfernung späterer Einbauten erstrahlt der Raum wieder in seiner ursprünglichen Weite. Herausragende Kunstwerke aller Gattungen komplettieren die Ausstattung. Die Gästeappartements lagen in der zweiten Etage und bestanden zumeist aus drei Zimmern. Das jeweils größte diente als Wohnbereich. Die Wände sind mit türkisfarbenen Damast bespannt und mit hölzernen weißen Paneelen mit goldenen Zierapplikationen aus Papiermaché und Marketeriefußböden ausgestattet. In diesem Ambiente sind die Gemälde der Ludwigsluster Hofkünstler und des französischen Jagdmalers Jean-Baptiste Oudry, die Büsten von Jean-Antoine Houdon, kostbare Möbel der Zeit, wertvolle Elfenbeinarbeiten und die herzogliche Uhrensammlung neu zu erleben.
Erlebnis Bildergalerie
Ursprünglich bildete die Bildergalerie den Abschluss und repräsentativen Höhepunkt des Paradeappartements von Herzog Friedrich dem Frommen. Darüber hinaus stellte sie die Verbindung zum Appartement privé – den privaten Räumlichkeiten des Herzogs auf der Südseite – dar. Allerdings wurde die Bildergalerie bereits ab 1880 räumlich verändert. In mehreren Phasen entstanden viele kleine Zimmer. Da der Typus der barocken Bildergalerie in dieser Größe und Lage als außergewöhnlichster Raum in der ursprünglichen Ludwigsluster Grundrissdisposition zu klassifizieren war, fiel bei der Aufstellung des Restaurierungskonzeptes die Entscheidung, das ausgreifende Raumkunstwerk wieder zum Leben zu erwecken. Der erste Schritt in diese Richtung war im Jahr 2012 der Abbruch aller jüngeren Wandeinbauten, die die Galerie zerteilt hatten. Damit war die volle Größe des 165 Quadratmeter messenden Raumes wiedergewonnen. Auch der kostbare Marketerieboden aus der Bauzeit kam zum Vorschein und wurde sorgfältig restauriert. An den Wänden konnte die originale, zunächst schwarz und später graugrün gefasste Holzverkleidung aus Tannenholzbohlen freigelegt werden. Zur Vervollständigung der historischen Raumfassung erfolgte auch die Restaurierung der großen Wandspiegel, des Kamins, der Vergoldungen und Anstriche. Heute glänzt die herrliche Bildergalerie wieder mit ihrer Fülle von Gemälden und anderen Kunstwerken und stellt einen der zahlreichen Höhepunkte des Schlossbesuches dar.
Ein vollkommener Ausflug
In Ludwigslust lohnt nicht allein der Besuch des Schlossmuseums. Das Angebot ist unglaublich vielfältig. Im Schloss selbst sind der Besuch im Schlossladen mit seinem hochwertigen Angebot und das Ludwigsluster Schlosscafé im Ambiente des Jagdsaals sehr zu empfehlen. Bei Spaziergängen durch die weitläufige Parkanlage, über den barocken Platz mit seinem großen Wasserfall zu einem der ungewöhnlichsten Kirchenbauten Deutschlands und entlang der wunderschönen Straßen der kleinen Stadtanlage sind viele Glanzlichter zu entdecken. Es gibt hier eine große Fülle von weiteren gastronomischen und kulturellen Möglichkeiten. Unser Veranstaltungskalender hält Sie über das reiche Programm rund um Schloss und Park Ludwigslust auf dem Laufenden. Quelle: www.mv-schloesser.de/ludwigslust
Öffnungszeiten:
| November-März | Sa-So | 11-16 Uhr |
| April | Di-So | 10-17 Uhr |
| Mai-Juni | Di-So | 10-18 Uhr |
| Juli-August | täglich | 10-18 Uhr |
| September | Di-So | 10-18 Uhr |
| Oktober | Di-So | 10-17 Uhr |
Letzter Einlass 30 Minuten vor der Schließzeit
Eintrittspreise:
Erwachsene 6,50 €
Ermäßigt 4,50 €
unter 18 Jährige Eintritt frei
Kontaktdaten:
Schloss Ludwigslust
Schlossfreiheit
19288 Ludwigslust
Tel.: +49(0)385-58841552
E-Mail: info@schloss-ludwigslust.de
www.mv-schloesser.de/ludwigslust
"Schwerin Plus"
Touristik-Service GmbH
Mecklenburgstr. 85
19053 Schwerin
+49 385 558020 +49 385 5580211